Hegne
Julia Onken
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... mit voller Kraft voraus...
 
 
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eduQUA zeritifiziert

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Julia Onken

Julia Onken

Nein, es war nicht meine Idee...

Ich hatte einen Traum und der war sonnenklar. Eine Psychologieschule für Frauen solle ich gründen. Ich wusste zwar nicht, wie man eine Schule gründet, aber eines war klar: ich werde eine Schule auf die Beine stellen.  

Dann ging ich mit diesem Gedanken schwanger. Glücklicherweise wies mich der nächste Traum darauf hin, was dabei zu beachten wäre. Ich träumte nämlich von verschiedenen Menschen, die alle einbeinig waren und immer versuchten Dinge zu tun, die nur mit zwei Beinen zu bewerkstelligen sind.  

Damals arbeitete ich noch Teilzeit in der Bewährungshilfe. Und als ich eines Tages zu einer Sitzung erschien, sagte ein Kollege: "Weißt du, ich finde es einfach schön, dass du wenigstens mit einem Bein bei uns bist." Dieser Satz sass. Ich verstand den Traum sofort und antwortete: "Hiermit spreche ich mündlich meine Kündigung aus, ich will nämlich eine Schule gründen und dafür muss ich auf beiden Beinen stehen."

Alle erklärten mich für verrückt.

Das einzig feste Einkommen aufzukündigen und ohne jegliche didaktische und methodische Kompetenz, von betriebsstrukturellen Kenntnissen ganz zu schweigen, schien das Projekt für meinen Bekanntenkreis zum         Scheitern verurteilt.  

Trotzdem gründete ich diese Schule!

Zuerst klein, handgestrickt aber unermüdlich lernend, autodidaktisch unterwegs, engagiert und vor allem mit Leib und Seele bei der Sache. Inzwischen sind bald  dreissig Jahre vergangen.

Die Schule mauserte sich, vom Alleingang zu einer Aus- und Weiterbildungsinstitution mit einem hochkarätigen DozentInnenteam.

Zudem Eduqua zertifiziert, eingebunden in Dachverbänden und mit anerkannten Lehrgängen und Abschlüssen bis zum Eidg. Fachausweis.  

Das Frauenseminar ist mein Augapfel,...

mein Ein und Alles.

Ich kann mir kaum noch was Schöneres vorstellen, als Lehrgänge zu entwickeln und sie mit lernfreudigen Frauen umzusetzen.

Beruflicher Werdegang

Berufslehre als Papeteristin , anschliessend Einkäuferin einer Papierwarenhandlung: Alles was mit Schreiben, Papieren und Büroorganisation zu tun hat, gehört noch immer zu meiner heimlichen Leidenschaft.

Schauspielschule mit dem Prüfungsresultat: Durchgefallen mit dem Kommentar: "Die Kommission glaubt nicht an erfolgreiche  Bühnenlaufbahn". Wie Recht sie hatte! Obwohl für mich damals eine Welt zusammenbrach. Inzwischen stehe ich doch auf der Bühne, aber nicht als Schauspielerin, sondern in eigener Sache, halte         Vorträge und bin eine leidenschaftliche Rhetorikerin. Gelernt ist eben gelernt.

Zweiter Bildungsweg : Nachhilfe in naturwissenschaftlichen Fächern von meinem damals zukünftigen Mann. Hingegen genussvoll mit allem, was mit Literatur, Geschichte und Latein zu tun hatte, beschäftigt.         Bildungsunterbruch: Schwangerschaft, Geburt, und noch eine Schwangerschaft und Geburt. Mutter mit zwei Kindern, rund-um- die-Uhr-Beschäftigung und einem immensen Bildungshunger, den ich gezielt zu stillen trachtete.

Ochs am Berg, was nun? Mit dem Eintritt der jüngeren Tochter in den Kindergarten Quereinstieg und Beginn des vierjährigen Studiums an der Akademie für angewandte Psychologie (AAP) in Zürich mit Abschluss, Lehranalyse. Weiterbildung: personenzentrierte Gesprächspsychotherapie, transpersonale Psychosynthesis, Gruppen- und analytische Paartherapie, Sprach, Laut- und Schreibtherapie.

Es folgte eine langjährige therapeutische Tätigkeit im Strafvollzug und in der Bewährungshilfe, Dozentin in der Erwachsenenbildung und nach Erteilung der kantonalen Praxisbewilligung für Psychotherapie Führung einer eigenen Praxis.

Mit der Scheidung Startschuss zum Bücherschreiben, inzwischen ca. 14 Sachbücher geschrieben.

Und es ist kein Ende abzusehen

Mein Beruf ist mir Berufung. Mich interessiert, was der Mensch und was die Welt im Innersten zusammenhält. Und noch etwas. Ich bin jetzt 71 Jahre alt. Mein Erfahrungskapital wächst ständig. Mit meinem jüngsten Baby nehme ich in einem vierteljährliche erscheinenden Magazin Generation Superior die Vorurteile über das Älterwerden unter die Lupe. Soviel vorweg: Langlebigkeit ist keine Krankheit. 

Hier erfahren Sie mehr

www.julia-onken.ch